Wie der Coronavirus dem Tourismus ins Gesicht schlägt

Bevor wir zum Blog-Eintrag kommen, noch eine kurze Information:

 

Auf der linken Seite findet ihr das Video, in dem erklärt wird, wie man bei der ÖHT Tourismusbank einen Antrag auf Überbrückungsfinanzierung stellt. Ihr könnt das Video teilen, damit soviele Gastronomen & Hotelliers wie möglich von dem Maßnahmenpaket erfahren.



Seit Wochen bahnt sich der Coronavirus quer über den Globus seinen Weg und nun ist er in Europa angekommen. Als erstes hat es Italien erwischt und nun rollt er über Österreich. Die Regierung stellt sich mit aller Macht dagegen, aber was tun gegen eine Bedrohung, die man vor einem halben Jahr noch nicht kannte?

 

Man könnte lange nichts tun, so wie Italien, aber was das gebracht hat spüren wir nun selbst. Seit Jänner sehen wir China zu wie sie gegen den Virus kämpfen, aber da das ganze Spektakel mehrere tausend Kilometer entfernt ist, betrifft es uns ja nicht. Man muss nur genug Distanz zwischen ein Ereignis bringen und schon fühlt man sich weniger betroffen. Wenn aber das Gegenteil der Fall ist, dann breitet sich Panik aus .Wie man derzeit gut am Beispiel Österreich sieht.

 

Geschäfte werden leer gekauft, Social Media mit Hygienetipps und Solidaritätsbekundungen überhäuft und Nudeln so wie Klopapier "gebunkert". Aber es ist ja auch verständlich, denn wenn einer niest, sch***en sich hundert an.

Die Regierung hat schon einige Maßnahmen getroffen wie z.B. der Hilfsfond von €4 Mrd., die Kurzarbeit, damit so wenig wie möglich Ihren Arbeitsplatz verlieren und die Haftungsübernahme von Krediten. Die Regierung hat somit relativ schnell eine solide Lösung aufgestellt um ein Chaos, so wie in Italien, zu vermeiden. Es stellt sich nun nur die Frage, ob die Maßnahmen schnell genug greifen und wie lange der Staat den derzeitigen Zustand, aushält. Denn der Coronavirus hat dem Tourismus mitten ins Gesicht geschlagen.

 

Für die Unternehmen ist es schwierig, in Tirol sind alle Skigebiete bis spätestens Monat leer und die Hotels müssen schließen. Einige Orte, wie Ischgl, stehen unter Quarantäne und werden vom Rest der Welt abgeschottet. Restaurants haben nur bis 15:00 Uhr geöffnet und müssen dann schließen oder sie stellen auf Lieferbetrieb um. Das Fernbleiben von Gästen und die gezwungenen Schließungen drücken die Einnahmen ins Bodenlose und die Kosten laufen weiter. Das könnte viele Betriebe, die keinen langen Atmen haben, in die Knie zwingen.

 

Alles wird auf ein Minimum reduziert, bis auf Lebensmittelläden, Post, Apotheken und Banken kommt alles zum erliegen. Da stellt sich doch die Frage: Werden das die Gewinner der Krise sein oder der "Robin Hood" der uns hilft sie zu überstehen?

 

Wie können sich Gastronomiebetriebe & Hotellerie helfen?

  • Die ÖHT bietet Überbrückungsfinanzierungen für den Tourismus an und der Bund übernimmt 80% der Haftung
  • Es wurde ein Hilfsfond von €4 Mrd. eingerichtet der vom Kleinstunternehmen bis hin zum Konzern jedem Unterstützung anbietet.
  • Die Sozialversicherungspartner und das Finanzamt werden Stundungen der Kosten und Steuern akzeptieren.
  • Das AMS bietet das Kurzarbeitsmodell an das bis zu 90% des Netto-Gehalts übernimmt damit kein Mitarbeiter gekündigt werden muss.
  • Weitere Maßnahmen sind geplant

Trotz alledem: Solidarität, Zusammenhalt und Hilfe für jene die sie am meisten benötigen, sollte an erster Stelle stehen. Denn die Abrechnung der Krise bekommen wir erst in Zukunft gestellt dann heißt es, einmal mehr aufstehen als man  hingefallen ist und mit neuem Schwung in die Saison starten.


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